Die Impala ist eine mittelgroße Antilope des östlichen und südlichen Afrika, auf Afrikaans Rooibok genannt. In Südafrika lebt sie im Nordosten. Du siehst sie etwa im Krüger-Nationalpark, in Hluhluwe-Imfolozi und im Pilanesberg. Große Bestände leben im Krüger-Park. Den deutschen Namen Schwarzfersenantilope verdankt sie den schwarzen Haarbüscheln an den Hinterbeinen.
- Schulterhöhe
- 70 bis 92 cm
- Gewicht
- 40 bis 65 kg
- Hörner, nur bei den Böcken
- 45 bis 92 cm
- IUCN-Einstufung, Bewertung 2016
- nicht gefährdet
Nur die Böcke tragen die geschwungenen, geriffelten Hörner, 45 bis 92 Zentimeter lang. Die Weibchen sind kleiner und hornlos. Auf der Roten Liste der IUCN steht die Impala als nicht gefährdet, Bewertung von 2016.
Ganz fest ist die Systematik nicht. Colin Groves und Peter Grubb haben die Impalas 2011 in zwei Arten geteilt, so die deutsche Wikipedia: die Schwarzfersenantilope, die bis nach Südafrika vorkommt, und die Schwarznasenimpala im Grenzgebiet von Angola und Namibia. Andere Werke führen beide weiter als Unterarten einer Art.
Weit springen, lieber verstecken
Fast alle großen Räuber jagen Impalas: Löwen, Leoparden, Geparden, Wildhunde, Hyänen, Krokodile und Pythons. Die Antilope kennt zwei Arten zu springen. Beim einen Sprung schafft sie bis zu drei Meter Höhe und zehn Meter Weite. Beim anderen hüpft sie in Serien, schlägt dabei mit den Hinterbeinen aus und landet auf allen vieren. Die Richtungswechsel verwirren vermutlich die Jäger.
Oft flieht sie gar nicht. Sie drückt sich ins Gebüsch und wartet. Hohes Gras meidet sie, weil dort Räuber lauern können.
Herden und Brunft
Du siehst drei Arten von Gruppen: Böcke mit Revier, Junggesellenherden und Herden aus Weibchen mit ihren Jungen. Die Brunft dauert etwa drei Wochen gegen Ende der Regenzeit, meist im Mai. Dann kämpfen die Böcke mit verhakten Hörnern um die Weibchen. Nach sechs bis sieben Monaten kommt ein einzelnes Kalb zur Welt, das die Mutter zunächst im Dickicht versteckt.
Mit wem die Impala verwandt ist, war lange offen. Die Paläontologin Elisabeth Vrba sah 1984 die Kuhantilopen als nächste Verwandte. Eine Genstudie von 1999 stellt sie dagegen neben das kleine Suni.
Unser TippFahr im Mai durch den Krüger-Park, dann ist Brunft, und mit etwas Glück siehst du zwei Böcke mit verhakten Hörnern. Achte bei einer Herde auf die Tiere am Rand, sie halten am meisten Ausschau nach Räubern.
Impala: häufige Fragen
Wie weit kann eine Impala springen?
Eine Impala springt bis zu drei Meter hoch und bis zu zehn Meter weit, auch über Büsche und andere Impalas hinweg. Daneben kennt sie eine zweite Sprungart mit mehreren kurzen Sätzen hintereinander.
Warum heißt die Impala auch Schwarzfersenantilope?
Die Impala trägt an den Hinterbeinen schwarze Haarbüschel über Duftdrüsen. Von diesen dunklen „Fersen“ kommt der deutsche Name Schwarzfersenantilope.
Wann ist bei Impalas Brunft?
Die Brunft der Impalas dauert etwa drei Wochen gegen Ende der Regenzeit, meist im Mai. Dann kämpfen die Böcke mit verhakten Hörnern um die Weibchen.
