Der Addo-Elefanten-Nationalpark liegt nördlich von Gqeberha im Ostkap. Mit 1.640 Quadratkilometern ist er nach dem Krüger und dem Kgalagadi der drittgrößte Nationalpark Südafrikas, die deutsche Wikipedia nennt 1.790. Der Park ist malariafrei, du brauchst hier keine Prophylaxe. Seit 2003 leben hier wieder Löwen, damit sind die Big Five komplett.
- Gründung des Nationalparks mit elf Elefanten
- 1931
- Elefanten leben heute im Park
- über 600
- Fläche, drittgrößter Nationalpark Südafrikas
- 1.640 km²
- von Gqeberha bis zum Südtor Matyholweni
- 41 km
Fast wären die Elefanten hier verschwunden. 1919 und 1920 wurden rund 120 Tiere erschossen, von etwa 130 blieben 16. 1925 stellte man das Gebiet unter Schutz, 1931 wurde es Nationalpark, mit elf Elefanten. 1954 waren es 22.
Heute zählt der Park über 600 Elefanten, 400 Büffel und mehr als 48 Spitzmaulnashörner. 2003 kamen sechs Löwen aus der Kalahari und die ersten Hyänen dazu. Weil zum Park auch ein Meeresgebiet gehört, wirbt er mit den „Big 7“: dazu zählen Südkaper und Weißer Hai. Auf Bird Island brüten rund 120.000 Kaptölpel.
Tore und Anfahrt
Der Haupteingang liegt am Main Camp im Norden, 68 Kilometer und gut eine Stunde von Gqeberha. Vom Ort Addo sind es 16 Kilometer. Im Süden liegt das Matyholweni Gate, nur 41 Kilometer von Gqeberha, ohne Pausen rund eine halbe Stunde. Das Haupttor ist das ganze Jahr von 7 bis 19 Uhr offen, Stand September 2026.
Fahr von Gqeberha nicht über die R335 durch Motherwell, sondern auf der N2 bis Colchester. Dazu rät das Auswärtige Amt, Stand Oktober 2026. Halte dich an diese Strecke auch dann, wenn dein Navi die R335 vorschlägt.
Gebühren
SANParks verlangt ab 1. November 2026 von internationalen Erwachsenen R 565 pro Tag, für Kinder R 283. Bis 31. Oktober 2026 gilt noch der alte Satz von R 492. Mit Wild Card entfällt die Tagesgebühr.
Wie der Park wachsen soll
Der Plan für ein „Greater Addo“ sieht 3.600 Quadratkilometer vor, mehr als das Doppelte der heutigen Fläche. 2017/18 kamen über 305.000 Besucher.
- Dauer
- ein bis zwei Tage, am besten mit Übernachtung im Park oder im Ort Addo
- Kosten
- R 565 pro internationalem Erwachsenen und Tag, Kinder R 283, ab 1. November 2026 laut SANParks-Tarif
- Wann
- ganzjährig; Haupttor das ganze Jahr von 7 bis 19 Uhr offen
Unser TippÜbernachte im Main Camp oder im Ort Addo, dann stehst du zur Toröffnung am Morgen schon an der Piste und musst abends nicht im Dunkeln über Land fahren.
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- Addo-Elefanten-Nationalpark: Tagessafari ab GqeberhaEin Tag im Park mit Abholung in Gqeberha, laut Titel im offenen Safariwagen. Frag nach, welches Fahrzeug an deinem Tag tatsächlich fährt.Ansehen bei GetYourGuide
Unterkünfte in Addo
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Preise prüfen bei trivagoAddo-Elefanten-Nationalpark: häufige Fragen
Ist der Addo-Elefanten-Nationalpark malariafrei?
Ja. Der Addo-Elefanten-Nationalpark im Ostkap liegt außerhalb der Malariagebiete Südafrikas, eine Prophylaxe ist dort nicht nötig.
Wie viele Elefanten leben im Addo-Park?
Im Addo-Elefanten-Nationalpark leben heute über 600 Elefanten. Bei der Gründung 1931 waren es elf, nachdem 1919 und 1920 rund 120 Tiere erschossen worden waren.
Wie fährt man sicher von Gqeberha zum Addo-Park?
Das Auswärtige Amt rät, von Gqeberha nicht über die R335 durch Motherwell zum Addo-Park zu fahren, sondern über die N2 bis Colchester.
Was sind die Big 7 im Addo-Park?
Zu den Big 7 im Addo-Elefanten-Nationalpark zählen neben Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard auch Südkaper und Weißer Hai, weil der Park ein Meeresgebiet einschließt.
